Hallstattzeit. Erste Spuren der Besiedelung (Erkenntnis aus Hügelgräbern in Schorfeld, Steinmelt, Lampenheck und Scheidwald).
Hallstattzeit. Erste Spuren der Besiedelung (Erkenntnis aus Hügelgräbern in Schorfeld, Steinmelt, Lampenheck und Scheidwald).
La-Téne Zeit. Gefäße und Eisenwaren in den jüngeren Hügelgräbern gefunden.
Großer Einfluss des Römischen Imperiums. Erste Wasserleitungen; Bau mit Ziegelsteinen. Erste Berührung mit dem Christentum.
Erste Notiz aus v. Stramberg: Rheinischer Antiquarius "Römische Reiter kamen über Guntershusin und fanden in einem Tale einige Hütten, Pichenbach genannt."
Christianisierung
Schenkung von Gütern König Arnulfs an die Benediktinerabtei St.Maxim (Trier). Gondershausen ist zwar nicht namentlich erwähnt, doch es befindet sich eine Radierung in der Urkunde.
Bestätigung der Schenkung König Arnulfs durch seinen Sohn Zwentibold. Erste urkundliche Erwähnung von „Guntereshusen“ wobei „Gunter“ ein Eigenname ist und „husen“ die fränkische Bezeichnung für eine auf der Höhe gelegene Siedlung.
Entstehung der Pfarrei Gondershausen
Restitution Gondershausens an das Kloster St.Maxim, nachdem ein gewisser „Luitoldus“ es zu Unrecht besessen hat.
Erster bekannter Pfarrer von Gondershausen namens „Corardus“.
St. Maxim macht seine Ansprüche auf Gondershausen nicht mehr geltend und der Ort geht in den Besitz der Pfalzgrafen über.
Bau der ältesten bekannten romanischen Kirche in Gondershausen.
Bau der alten Burg Waldeck (wahrscheinlich Baubeginn 1121) und der Burg Schöneck. Die Burgherren hatten Einfluss und Rechte im gesamten Umland
„Guntirshusen“ geht in den Besitz von Conrat zu Schonecke über, nachdem die Landherren zu Waldeck und Schöneck ihre Besitztümer neu aufteilen.
Zahlreiche Stiftungen der Pfarrkirche Gondershausen die noch 1847 erwähnt werden.
Stiftung des Raubritters Heinrich von Waldeck, genannt von Renneberg. Der Pfarrer von Gondershausen soll laut Testament 15 Denare, die Kirche 2 Mark erhalten haben.
Erste Erwähnung Emmelshausens in Verbindung mit Liesenfeld und Gondershausen.
Wynant von Waldeck erhält die Vogtei Gondershausen.
Peter von Schöneck wird als Lehnsherr zu Gondershausen erwähnt, ebenso 1462 Cuno von Schöneck.
Testament des Königs Ruprecht von der Pfalz, wonach Gondershausen, das bisher rein pfälzisch war, in Zukunft Pfalz-Simmern Gemeingut sein soll.
Gründung des Amtes Waldeck durch Kurfürst Ludwig von der Pfalz. Zum Amt gehören Obergondershausen, Niedergondershausen, Mermuth und Liesenfeld.
Erste Erwähnung der St. Antonius Kirche in Niedergondershausen (sie stand im Kirchweg).
St. Servatius zum ersten mal als Pfarrpatron nachgewiesen (altes Gerichtssiegel von Gondershausen).
Georg von Schöneck, der letzte seines Geschlechtes, vermacht dem Pfarrer von Gondershausen Jagd- und Fischrecht. Dafür sollen heilige Messen gehalten werden.
Einmarsch der französischen Revolutionstruppen. Auflösung der mittelalterlichen Ordnung.
Abschaffung vom „Zehnten“ und anderer Abgaben. Leibeigenschaft ist kaum noch vorhanden.
Schulneubau in Obergondershausen.
Napoleon hebt auf dem Hunsrück Soldaten aus. Errichtung des Kosakenkreuzes in Niedergondershausen.
Bau einer befestigten Straße nach Beulich.
Bau der Hunsrückbahn Simmern-Boppard für 7 Millionen Mark und Einbau der Kirchenfenster im Schiff der Pfarrkirche.
Erster Weltkrieg. Kriegsopfer:
Obergondersh. 17
Niedergondersh.
28
Nach dem Krieg Verschwinden der Mühlen, Aufkommen erster
Motorfahrzeuge.
Anschluss an die Strom-Überlandleitung. Die ersten Haushalte erhalten elektrisches Licht. Das erste "Postauto" (heute: Bus) fährt vom Bahnhof Halsenbach bis nach Beulich.
Großbrand in Niedergondershausen. Mehrere Scheunen werden
zerstört und Häuser beschädigt.
Erste Häuser erhalten Anschluss an das "Gruppenwasserwerk
Gondershausen, Beulich, Morshausen". Der Dorfbrunnen hat damit
ausgedient.
Eine Dorfbeleuchtung wird in Niedergondershausen installiert.
Zweiter Weltkrieg. Kriegsopfer: Obergondersh.: 36 (+5 Vermisste), Niedergondersh.: 46 (+10 Vermisste).
Die Nachkriegszeit ist für viele Menschen eine sehr schwere
Zeit. Den Gondershausener Bauern geht es verhältmäßig gut, da
erzeugte Labensmittel mit Leuten aus der Stadt gegen Güter
getauscht werden konnten.
Die Landwirtschaft wird noch maßgeblich von den Frauen geführt,
da sich viele Männer noch in Kriegsgefangenschaft befinden.
Die Schönstattschwestern errichten eine Marienkapelle im Wald zwischen Gondershausen und Mermuth.
Die Kriegerdenkmäler in Ober- und Niedergondershausen werden gebaut und im Folgejahr eingeweiht.
Die noch heute bestehende Schule wird nebst Lehrerdienstwohnhaus fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben.
Die Flurbereinigung ist abgeschlossen und die neuen Flurpläne wurden den Bauern übergeben.
Die Kanalisation und die Kläranlage werden fertiggestellt. Jedes
Grundstück erhält auf Wunsch und gegen Bezahlung einer Gebühr
einen Anschluss.
Der Sportplatz wird an seinem heutigen Standort als Ascheplatz
fertiggestellt.
Nach einer Verwaltungsreform wurden die eigenständigen Gemeinden Obergondershausen und Niedergondershausen zusammengelegt und somit die neue Gemeinde Gondershausen gegründet.
Gondershausen erhält die offizielle Anerkennung als
Erholungsort.
Die Kreismülldeponie Gondershausen wird eröffnet.
Neubau eines Kindergartens in Gondershausen gegenüber der Pfarrkirche.
Die Gunthershalle (Mehrzweckhalle) wird fertiggestellt und feierlich eröffnet.
Die Gemeinde feiert ihr 1100-jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Neben den offiziellen Feierlichkeiten im Festzelt am Spielplatz zur alten Post fand im Bereich Hübelstraße/Kirchweg ein großer Bauernmarkt statt. Die Feier zog Gäste aus nah und fern an und das Medienecho war groß. Der SWR drehte einen eigenen Film rund um die Feierlichkeiten.
Das Neubaugebiet "Harder Delle 1" wird geplant und die Erschließung beginnt.
Gondershausen bekommt mit der Traumschleife "Rabenlay" einen Premium-Wanderweg.
Der Sportplatz wird von einem Ascheplatz in einen modernen Kunstrasenplatz umgewandelt. Neben den Arbeiten der ausführenden Unternehmen wurde dabei auch viel Eigenleistung eingebracht.
Das Neubaugebiet "Harder Delle 2" wird geplant und die Erschließung beginnt.
Die Kindertagesstätte zum guten Hirten wird erweitert. Es werden zwei weitere Gruppenräume und mehrere Nutzräume für die Belegschaft gebaut. Der Bestandsteil der Kita wird anschließend umfassend saniert.
Das neue Feuerwehrgerätehaus wird fertiggestellt. Der Bau wird mit einem großen Fest gefeiert. Das alte Gerätehuas geht in den Besitz der Ortsgemeinde über.